Der Hauseingang ist nicht nur der Eingang in die eigenen vier Wände, sondern eröffnet auch die Möglichkeit am öffentlichen Leben teilzuhaben. Ist der Zugang zum Haus oder das Verlassen des Hauses unmöglich oder sehr beschwerlich, schränkt dies die eigene Lebensqualität erheblich ein.

Für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen sollte der Eingangsbereich kontrastreich gestaltet sein. Eine derartige Gestaltung erleichtert das Finden der Tür und des Schlosses.

Ausreichende Bewegungsflächen auf beiden Seiten der Hauseingangstür sind unbedingt notwendig. Bei Nutzung eines Rollators oder Rollstuhls sollte ein witterungsgeschützter Abstellplatz vorhanden sein. Wenn der Eingangsbereich für Rollstuhlnutzer zu knapp bemessen ist, kann unter Umständen die Verlegung des Hauseinganges in Frage kommen. So könnte zum Beispiel ein Zugang über einen vorhandenen Balkon im Erdgeschoss oder die gut erreichbare Terrasse, realisiert werden. Hier kann oft durch kleinere Umbauten bereits eine Lösung gefunden werden.

Mit freien Händen lässt sich die Haustür am besten öffnen und schließen. Hilfreich ist hier eine Abstellmöglichkeit für Taschen und Tüten neben der Tür. Eine Bank würde zusätzlich die Möglichkeit eines kurzen Verweilens, Ausruhen oder eines "Schwätzchen" vor der Tür bieten.

Sitzgelegenheiten für das Anziehen der Schuhe und Schuhanziehhilfen, die hier ihren festen Platz haben, sowie Ablagen für Post, Schlüssel und Einkaufstaschen erleichtern den Alltag. Auch die Garderobe sollte sich gut erreichbar in der Nähe befinden. Lichtschalter sollten direkt neben der Tür, sowohl innen als auch außen, in erreichbarer Höhe angebracht sein.

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Architekt